Juan Vélez

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Über Juan Vélez

Juan hat einen Masterabschluss in Informationstechnologie der Fachhochschule Kiel sowie einen Abschluss in Telekommunikationstechnik der Pontificia Bolivariana Universität in Medellín, Kolumbien, wo er zudem ein Diplom in Projektmanagement erwarb. Er kam 2017 als Trainee in das IT-Sicherheitsteam von Vattenfall.

„Ich finde Risikomanagement ist ein wirklich interessantes Gebiet der IT. Es ist sowohl technisches Wissen gefragt als auch die Fähigkeit, gut mit anderen Menschen zu kommunizieren. Jeder hat eine andere Auffassung von Risiko: Was ich als Risiko ansehe, wird vielleicht von jemand anderem nicht so eingeschätzt – daher ist es wichtig zu verstehen, wie unterschiedliche Leute in verschiedenen Unternehmensbereichen ticken.

Neben dem Umgang mit akut auftretenden Problemen verfolge ich einen sehr proaktiven Ansatz. Das bedeutet, ich versuche vorherzusehen, was passieren könnte, und das Risiko zu minimieren.

Vertrauen in die Leistung der Mitarbeiter

Vielleicht ist der Beitrag, den die IT zu Vattenfalls Ziel einer fossilfreien Zukunft leistet, weniger sichtbar als bei anderen Geschäftsbereichen – dennoch spielt die IT eine ebenso wichtige Rolle. Es ist wie im Theater, wo das Technikteam im Hintergrund dafür sorgt, dass alles funktioniert, damit die Schauspieler auf der Bühne ihr Bestes geben können.

Ich genieße bei meiner Arbeit viele Freiheiten und habe immer das Gefühl, dass das Unternehmen darauf vertraut, dass Mitarbeiter ihre Leistung erbringen – ohne Mikromanagement oder Ein- und Ausstempeln. Ich glaube, im gesamten Unternehmen ist man sich einig, dass Menschen, die in ihrem Job zufrieden sind, auch gute Ergebnisse liefern.

In der IT arbeiten wir oft hart und unter großem Druck. Deshalb finde ich es wichtig, in meiner Freizeit richtig abzuschalten, zum Beispiel meditiere ich oder erkunde die Natur.“

Juan arbeitet bei:

Business support

Berufsweg

Meine Aufgabe besteht darin, Risiken zu identifizieren, zu bewerten und zu minimieren. Auch wenn die IT-Sicherheit unsichtbar ist, spielt sie eine entscheidende Rolle beim Schutz der Infrastruktur von Vattenfall vor Cyberattacken, Informationsverlust, Computerviren und weiteren Gefahren im IT-Bereich.
Sicherheit war mir immer sehr wichtig. Deshalb habe ich einen Beruf gewählt, bei dem ich Menschen schützen und sie für Risiken sensibilisieren kann. Als Praktikant bekam ich die Gelegenheit, an mehreren geschäftsbereichsübergreifenden Projekten zu arbeiten, in denen IT-Sicherheitsexpertise erforderlich war.
Nachdem ich meinen Abschluss in Telekommunikationsingenieurwesen hatte, zog ich nach Deutschland, um dort meinen Master zu machen. Meine Wahl fiel auf Deutschland wegen seines hervorragenden Rufs in punkto Technologieentwicklung. Am Institut entwickelte ich Notfallpläne für die IT-Infrastruktur und war auch verantwortlich für die Client-Protection-Plattform der IT-Sicherheit. In meiner Masterarbeit ging es um Notfallmanagement und IT-Katastrophenwiederherstellung.
Während meiner Zeit als Student in Kolumbien arbeitete ich ehrenamtlich für das IEEE. Dabei erwarb ich wertvolle Erfahrungen im Projektmanagement und im Umgang mit unterschiedlichen Stakeholdern. Ich habe ein Programm zur Berufsorientierung für Studenten am IEEE Mittel- und Südamerika geleitet, dessen Ziel es war, Studenten und die Industrie durch verschiedene Aktivitäten zusammenzubringen.
Ich begann meine IT-Laufbahn in einem kleinen Technologieunternehmen. Dort sammelte ich erste Erfahrungen im Risikobereich, konkret im Management von IT-Risiken und geeigneten Maßnahmen.