Jörg Möllenkamp

Jörg in Zahlen

Halbmarathons
0
Wassersportarten
0
Teamkollegen
0
Länder besucht
0

Über Jörg Möllenkamp

Nach seinem Abschluss zum Diplomingenieur Konstruktiver Ingenieurbau an der FH Kiel arbeitete Jörg Möllenkamp zunächst als Tragwerksplaner im Ingenieurbüro und im Schiffbau. Zur Energie kam er über den Baumaschinenhersteller Caterpillar, für den er konventionelle Energieanlagen projektierte – von Argentinien bis Südafrika. Seine Leidenschaft für die Photovoltaik brachte ihn zu Vattenfall, wo er als Projektingenieur Freiflächen-Solaranlagen baut.

„Mit meinem Wechsel zu Vattenfall bin ich ein erhebliches Risiko eingegangen – als jemand, der mitten im Berufsleben steht und 17 Jahre Berufserfahrung hat. Meinen sicheren Job bei Caterpillar hatte ich gekündigt, weil ich Photovoltaik machen und mich umorientieren wollte. Anfangs war es eine schwierige Zeit für mich. Wir waren ein kleines Team, haben alles selbst gemacht: Vertragsverhandlungen vorbereitet, Business Development und Marketing, die Repräsentation auf Messen, die Betreuung des CRM-Systems. Gegen die mittelständische Konkurrenz hatten wir es schwer – die anderen waren agiler, regionaler, günstiger und schneller. Aber ich bin sehr offen und konnte mich schon damals auch für andere Bereiche bei Vattenfall begeistern.

In meiner jetzigen Rolle als Vertriebsingenieur ist der technische Aspekt geringer als in meinem Vorleben, aber ich kümmere mich auch um die technische Vorkonfiguration von PV-Anlagen. Das ist ein bisschen mehr Elektrotechnik und weniger Mechanik, aber trotzdem ist da eine technische Komponente. Gleichwohl ist das Projektmanagement, das projektspezifische Arbeiten viel intensiver.

Eine Kultur des Vertrauens

Was mich immer wieder inspiriert, ist das Vertrauen und die Freiheit, die man bei Vattenfall genießt. Früher hieß es: Ich ziehe morgens meine Karte durch und abends wieder – die Uhr läuft. Hier bei Vattenfall basiert alles auf Vertrauen. Man muss nicht mal einen Dienstreiseantrag stellen. Woanders wurde gleich kritisch hinterfragt: Warum musst du dahin? Diese Kultur des Vertrauens ist toll.

Auch vor Corona war es für uns selbstverständlich, dass wir Homeoffice machen konnten – mit Absprache natürlich, und es gibt auch eine Präsenzpflicht. Aber man kann mal ein paar Tage zu Hause arbeiten. Das Besondere ist auch, dass einem hier Chancen gegeben werden. Deshalb bin ich ja bei Vattenfall eingestiegen– und nicht bei einer Firma, die nur Absolventen einstellt. Es ist nicht selbstverständlich, in meinem Alter noch so eine Chance zu bekommen. Das war ein großer Vertrauensbeweis.

Raus aus dem Büro

Die Work-Life-Balance ist ein schwieriges Thema. Mir macht der Job wahnsinnig Spaß. Unser Team hat viel Arbeit und wir könnten noch mehr machen. Aber auch da spielt die Flexibilität von Vattenfall eine große Rolle. Wenn ich sage, ich brauche Urlaub und ich kann meine Sachen geordnet übergeben, ist Vattenfall einverstanden. Die Vorgesetzten achten darauf, dass es uns gut geht. Dann heißt es: Im Urlaub lasst ihr das Handy aus und den Laptop zu.

Als Norddeutscher liebe ich den Wassersport – schließlich komme ich von der Ostsee. Ich fahre Kayak, früher war ich begeisterter Windsurfer. Ein bisschen Jollensegeln, angeln – ich mag alles, was mit Wasser zu tun hat. Über eine Kollegin habe ich den Laufsport für mich entdeckt. Mittlerweile bin ich sieben Halbmarathons gelaufen, einen sogar in Göteborg, im Stammland von Vattenfall. Mein Ziel ist es, mindestens einen Marathon zu laufen.“

Jörg arbeitet bei:

SolarenergieMehr erfahren

Berufsweg

Seit Oktober 2019 bin ich Projektentwicklungsingenieur für Large-Scale-Solarparks, also PV-Plants, Freiflächen-Solaranlagen im Megawattbereich. Ich verkaufe keine Anlagen mehr, sondern entwickle emissionsfreie, geräuschlose PV-Anlagen für den Vattenfall-Konzern, akquiriere Flächen, prüfe sie auf Eignung. Ich führe Gespräche mit den Gemeinden, die letztlich die Entscheidung fällen, ob eine Anlage entsteht oder nicht.
Bei Vattenfall war ich für die Akquise bei Industrie- und Gewerbeunternehmen zuständig, es ging also nicht um die kleine Einfamilienhaus-Anlage. Vom Zimmereibetrieb über den Supermarkt bis hin zu großen Industrieunternehmen haben wir PV-Anlagen verkauft – zunächst im Leasing-Geschäft, später im Direktverkauf.
Ich war nicht mehr glücklich in meinem Beruf und habe mich nebenberuflich umorientiert. Über Freunde bin ich in die PV-Branche gekommen und habe kleine PV-Anlagen für Privatkunden vertrieben. Als Freiberufler habe ich dann ein erstes Projekt für Vattenfall gemacht und mich später auf die Stelle als Technischer Vertriebsingenieur Dach-PV-Anlagen bei Vattenfall beworben.
Als Team haben wir technisch-kommerzielle Anlagen für den Energiebereich geplant und angeboten. Wir haben Gaskompressionsanlagen und die Stromerzeugung für Offshore-Ölförderanlagen technisch und vertrieblich betreut.
Ich habe fast die ganze Welt gesehen. Dort habe ich auch meine erste Führungsrolle bekommen. So kam die Projektleitung hinzu. Es ging um Produktstandardisierung zur Kostensenkung und darum, die Produkt- und Engineering-Prozesse zu verschlanken, billiger, besser, präziser, effizienter zu produzieren, neue Produkte zu entwickeln.
Es hat mich hinausgezogen in die Industrie, zu einer Werft. Dort habe ich Stahlstrukturen berechnet, mich um die Sanierung von Stahlbrücken gekümmert, den Vorrichtungsbau, also die Werkzeugmaschinen für den Schiffbau. Auch Hebevorrichtungen für große, schwere Stahl- und Schiffbauten – alles, was zur Schwerindustrie gehört.
Damals habe ich erste Baustellenluft geschnuppert, Bauabnahmen und -kontrollen auf Baustellen in Norddeutschland gemacht. Als Tragwerksplaner ist man für die Tragsicherheit von Industrie- und Gewerbebauten verantwortlich, aber auch für den Wärme-, Schall- und Feuchteschutz. Mit anderen Worten: Wie muss ein Haus aufgesetzt werden, damit das Wasser nicht von den Wänden läuft und die Nachbarn keinen Lärm hören.